Pilgern auf Westfälisch

Darsteller: Wettringer Theaterbühne.
Premiere: 04. November 2011
weitere Aufführungen: 12./13./19. und 20. November
Hochzeit in Raten

Eigentlich möchte Max Müller nur seine Hochzeit mit Marie, geborene Klappsack, feiern. Doch als seine drei schrillen Tanten Wilma, Trude und Klara aus Amerika auftauchen, gerät die Feier unversehens aus dem Ruder und erfordert mehr als nur Geschick und Nerven, damit das Ganze nicht in einem Dilemma endet!
Wird Max am Ende des Chaos das entscheidende Ja-Wort seiner Angebeteten bekommen?
Sehen Sie zu und feiern Sie bei einem leckeren 3-Gänge-Menü mit!
Mit: Rüdiger Schulz, Ludwig Banning, Hedwig Raue, Waltraud Nachtigäller, Clemens Hartmann, Eva Pauly, Birgit Borchardt und Agnes Franke
Buch: Klaus Uhlenbrock
Termine der Aufführung hier
Der Mann von la Mancha

Darsteller: Manfred Ody (Don Quijote), Rüdiger Schulz (Sancho Pansa), Petra Münsterweg (Aldonza/Dulcinea),
Christoph Volkert (Alfonso Manzioni), Joachim Wallrabenstein (Pedro), Marjorie Hagenbeck (Nesta),
Patric Sohrt (Doktor Carrasco), Martin Walther (Padre Salvatore) und Anna Lefmann (Graziella).
Regie/Technik: Roland Busch
Buch: (frei nach Miguel de Cervantes) Klaus Uhlenbrock
Aufführung: Schmeddings Mühle (Horstmar-Leer)
Premiere & Aufführungen: 09./10. und 11. September 2011
je 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Eintritt: 15 €
Presseberichte: Münstersche Zeitung
Fotostrecke in der Münsterschen Zeitung
Westfälische Nachrichten
Nelly Tonnado

Nelly lebt als Straßenfegerin mit ihrem Vater in Rheine. Daher wird sie von allen nur "die Tonne" genannt. Als modernes Aschenbrödel wird sie zudem nur gehänselt und hat kaum Geld, geschweige denn Freunde. Als sie vor Wut ihren Besen wegwirft und dabei zwei Haare abbrechen und menschliche Gestalt annehmen, kommt alles viel besser, als sie erhofft hat. Denn die beiden "neuen Freunde" Haare und Haaretra helfen ihr dabei, damit dem schönen Happy-End nichts mehr im Weg steht.
Darsteller: Niederdeutsche Bühne Rheine
Buch: Rüdiger Schulz nach einer Idee von Klaus Uhlenbrock
Inszenierung: Christa Berning
Mord à la carte

Mit: Hedwig Raue, Rüdiger Schulz, Ludwig Banning, Waltraud Nachtigäller, Clemens Hartmann, Birgit Abbing, Birgit Borchardt, Rene Termühlen und Agnes Franke
Buch & Technik: Klaus Uhlenbrock
Das Stück spielt um 1925 in einer Bauernschaft bei Rheine. Der Schulte ist in der Jauchegrube ertrunken. War es ein Unfall – war es Mord? Amtmann Hollerich beschließt: „Es war Mord!“ Er glaubt, dass der Schulte der Räuberhauptmann Strauhspier war und von einem seiner Helfershelfer umgebracht wurde. Wer soll den Mord aufklären? Wilm, der Gendarm? Nein. Amtmann Hollerich schickt seinen Neffen Kurt aus Berlin ins Geschehen, der gerade bei ihm seinen Urlaub verbringt. Dieser ist zudem noch Kriminalkommissar und soll nun den Fall aufklären, hat aber noch nie der westfälischen Mentalität gegenübergestanden. Bauernschläue, Gewitztheit, und eine Portion Sturheit gegen „intelligenten“ Großstadtverstand! Ob das gut geht? Aber wer ist jetzt der Mörder? Vielleicht die beiden Nachbarn Jupp und Jans? Der Knecht Franz oder sogar der Pastor? Und warum möchte die hübsche Stieftochter vom Schulte unbedingt den Hof verlassen? Die entgültige Aufklärung fördert gleich 8 Verdächtige zu Tage! Zuviele für Kurt Lehmann, der seine westfälische Lektion gelernt hat und unverrichtetert Dinge nach Berlin zurückkehrt.
Veranstalter:
"Un Jour Noir"

Die in Laer beheimatete Amateurbühne "Theater Konkret e.V." spielte Klaus Uhlenbrocks Theaterstück "un jour noir" mehrere Male im Münsterland, unter anderem am 2. Mai 2004 im Rahmen der Bagno-Tage. Im Mittelpunkt des historischen Schauspiels steht eine Verwandte des Grafen Ludwig zu Bentheim-Steinfurt, die von zwei jungen Männern unterschiedlichen Standes umworben wird: von einem, im westfälischen Exil lebenden, französischen Adeligen und einem Steinmetz im Dienste des Grafen, den sie aus Kindertagen kennt. Ehe sie sich für einen entscheiden kann, kommt es zum dramatischen Ende.
Das sozialkritische Stück, das an der Schnittstelle zwischen alten Standesbarrieren und persönlicher Entscheidungsfreiheit angesiedelt ist, verweist auf Beispiele, in denen Mitglieder europäischer Königshäuser auf höfische Zwänge und Konventionen verzichteten, um den Weg der wahren Liebe anzutreten.